Infos unter
Am 04.02.2012 wird es in Aachen eine Demonstration gegen Neonazismus und die örtlichen Nazistrukturen von KAL (Kameradschaft Aachener Land) und NPD (nationaldemokratische Partei Deutschland) geben.
Die Demonstration findet im Anschluss an das 2. Liga Fußballspiel der Alemania Aachen gegen den FC Sankt Pauli statt.
Infos zur Demonstration und Hintergrundwissen zur momentanen Situation in Aachen erhaltet Ihr am:
Freitag, 13. Januar, um 20:00 Uhr im
Buchladen Le Sabot, Breite Str. 76, Bonn
Veranstaltet vom Buchladen Le Sabot und der Antifa Bonn/Rhein-Sieg
Das Problem heißt Rassismus!
Aufruf zum demonstrativen Stadtspaziergang gegen Rassismus und Rechtsextremismus
Seit einiger Zeit sind die Schlagzeilen gefüllt mit neuen, erschreckenden Informationen über rechte Gewalt und die Rolle des Verfassungsschutzes. Es wird offenkundig, was vielen schon bewusst war: Wir haben ein großes Rassismus- und Rechtsextremismusproblem, doch ein noch viel größeres mit dessen Verdrängung!
Besonders in einer Zeit in der rassistische Schriften, wie die von Herrn Sarrazin, auf Bestsellerlisten landen und uns Rassismus in vielen Formen des Alltags begegnet, in einer Zeit in der Antirassistinnen und Antirassisten kriminalisiert werden, während Jahrzehnte lang geplante Morde durch Rechtsextremistinnen und Rechtsextremisten unaufgeklärt, unbeachtet und zum Teil sogar vom Verfassungsschutz gedeckt werden, in einer Zeit in der rassistische Äußerungen unter den Deckmantel der Meinungsfreiheit genommen werden, in dieser Zeit ist es die Aufgabe jeder Bürgerin und jedes Bürgers, nein jedes Menschen aufzustehen und lautstark zu protestieren:
Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
Kommt zum demonstrativen Stadtspaziergang am
21. Januar 2012 um 14:00 Uhr in Bonn am Kaiserplatz!

Rosen auf den Weg gestreut.
Gegen Faschismus, Rassismus und Verfassungsschutz!
Seit Jahren warnen linke und antifaschistische Initiativen vor der rassistischen Gewalt von Neonazis. Dennoch wirft die nun aufgedeckte rassistische Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) ein schockierendes Licht auf das Ausmaß rassistischer Gewalt in Deutschland – und auch auf ihre Verharmlosung. Die Morde und Attentate der NSU geschahen in einem gesellschaftlichen Klima der Ausgrenzungen, Diskriminierungen und der tagtäglichen rassistischen Gewalt. Sie bilden nur die Spitze eines Eisberges. Seit 1989 wurden nicht nur mindestens 182 rassistisch motivierte Morde in der Bundesrepublik Deutschland verübt, es gedieh auch eine allgemeine rassistische Politik von Sondergesetzen, Abschiebungen und sogenannten Integrationsdebatten. Während Studien über die „Deutschen Zustände“ jedes Jahr von Neuem belegten, dass gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit essentieller Bestandteil der „gesellschaftlichen Mitte“ ist, rühmen sich zugleich Sprecher bundesdeutscher Repressionsorgane ihrer Abschottungspolitik an den Außengrenzen Europas und verleihen sich stolz den Titel „Festung Europa“. Als Reaktion auf die rassistische Raserei sind nicht Worte des Bedauerns gefragt, sondern eine bedingungslose Solidarität mit allen Opfern des Rassismus. (mehr…)

Aufruf des Antifa AK Köln
Alle Jahre wieder… Völkischen Freaks entgegentreten.
Nazi-Aufmarsch am 10.12.11 in Köln-Kalk verhindern!:
Nazis, Verfassungsschutz, „Staatskrise“. Ausgerechnet jetzt, wo in medialen und politischen Debatten der BRD die schockierte Erkenntnis kursiert, dass Nazis in Deutschland (noch immer) morden. Ausgerechnet jetzt, wo Presse und Politik der BRD immer noch den Skandal um die staatlich organisierte Schützenhilfe des Verfassungsschutzes für den „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) verarbeiten. Inmitten dieser heißgekochten Situation über staatliches Versagen bei der „Überwachung“ von Rechtsradikalen planen Nazis der „Freien Kräfte Köln“ (FKK) eine Demonstration, eine „Revanche“ gegen die öffentliche Stimmung und natürlich für „Volkstreue und Vaterlandsliebe“.
7 Jahre ist’s nun her. Zuletzt trauten sich die Nazis der Kölner Region um ihren Möchtegern-Hitler Axel Reitz 2004 nach Köln-Kalk. Damals liefen etwa 150 Nazis mit unfreiwillig umgedrehten Bomberjacken und abgetüteten Springerstiefel durch Kalk und forderten „Deutschland uns Deutschen“. Weit über Tausend AntifaschistInnen und AnwohnerInnen stellten sich den Nazis in den Weg und begleiteten diese bei ihrem Spießrutenlauf, der durch Wurfangriffe und Streckenblockaden einer Tortur für die „Vaterlandstreuen“ glich. Nun wollen sie also wieder wissen. (mehr…)