Archiv für Februar 2012

24. März 2012: Antifa Demo in Bad Neuenahr

Keinen Tag länger das „braune Haus“!
Mobijingle Demonstration 24. März Bad Neuenahr by 24maerz2012

Mehrere antifaschistische Gruppen aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen rufen am 24. März 2012 zur Demo gegen das Nazizentrum vom „Aktionsbüro Mittelrhein“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler auf.

Die neonazistische Kameradschaft „Aktionsbüro Mittelrhein“ ist im Hinterland zwischen Bonn und Koblenz aktiv. In Bad Neuenahr-Ahrweiler verfügen sie derzeit über ein angemietetes Haus in der Weinbergstraße 17, das als Zentrum dient und von dem gewalttätige Übergriffe ausgehen. Die Neonazis vom Aktionsbüro Mittelrhein haben sich seit mehreren Jahren in der Region festgesetzt und marschieren regelmäßig in verschiedenen Städten in der Region auf. Seit 2009 versuchen sie in Remagen einen jährlichen Aufmarsch zu etablieren. (mehr…)

Antifa Demo Bad Neuenahr

Kein 10. Opfer!? – „Nationalsozialistischer Untergrund“, Rechtsterror und die Rolle des Staates

Kein 10. Opfer!? – „Nationalsozialistischer Untergrund“, Rechtsterror und die Rolle des Staates

Wann: Mittwoch, 7. März 2012, 20 Uhr
Wo: MIGRApolis e.V., Brüdergasse 16-18, Bonn

Die politischen Ziele der Neonazis sind in ihrem Kern immer verbunden mit Gewalt, Terror und Vernichtung. Dem Terror des historischen NS kam die Aufgabe zu, politische und „rassische“ GegnerInnen auszuschalten oder zu vernichten. Ähnlich agiert der neonazistische „Nationale Widerstand“ heute, wenn er sich Platz auf der Straße oder in den Kommunen verschaffen will: Er nimmt die „Volksfeinde ins Visier“ und droht ihnen mit dem Tod – oder ermordet sie sogar. Bei der Suche nach einer Antwort darauf, warum die Neonazigruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) den Weg in den bewaffneten Untergrund genommen hat, muss sich mit ihrem Ausgangsort beschäftigt, sowie das politische Milieu und damit ihr geistiger und aktionistischer Erfahrungsraum in den 1990er Jahren beschrieben werden. Dass die staatlichen Behörden die Existenz dieser terroristischen Gruppierung jahrelang nicht aufgedeckt haben, liegt schließlich auch in der unzureichenden behördlichen Analyse dessen, was eine neonationalsozialistische Bewegung und ihr gewalttätiges Potenzial ausmacht. (mehr…)

In Erinnerung an Mohammad Rahsepar – Opfer deutscher Flüchtlingspolitik

Mohammad RahseparIn der Nacht zum 29. Januar 2012 nahm sich Mohammad Rahsepar, ein Flüchtling aus dem Iran, in einer Würzburger Flüchtlingsbaracke das Leben.

Für den 13. Februar ruft „Hambastegi“, die Internationale Föderation Iranischer Flüchtlinge (IFIR), zu Protesten gegen die unmenschliche und menschenverachtende Praxis deutscher Flüchtlingspolitik. Wir dokumentieren hier den Aufruf von IFIR zur Demonstration am 13 Februar 2012 in Würzburg. (mehr…)