Sogenannte Extremismustheorie entlarvt sich selber. Wie die Zentrale für politische Bildung auch aus den Morden des NSU noch nichts gelernt hat.


Nicht nur aufgrund der widerwärtigen Relativierung der NSU-Mordserie durch die Zentrale für politische Bildung (siehe
http://de.indymedia.org/2012/11/338533.shtml) möchten wir uns an dieser Stelle inhaltlich mit der Extremismus“theorie“ auseinandersetzen. Die Extremismus“theorie“, die linke Politik und rechtes Gedankengut gleichsetzt ist eine politische Waffe und beruht nicht auf einer wissenschaftlich fundierten Analyse. Sie dient der Diskreditierung emanzipativer Forderungen und der Kriminalisierung antifaschistischer Politik. Sie zielt letztlich darauf ab gesellschaftliche Veränderung zu verhindern. Da dieses komplexe Thema vom Umfang her unmöglich an dieser Stelle ausführlich behandelt werden kann, möchten wir auf folgenden Reader verweisen, der als guter Einstieg in die Debatte dient und den ihr euch auch downloaden könnt. ( http://www.antifaschistische-linke.de/PDF/total-extrem.pdf)

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:

• Der Extremismusbegriff | Überblick und Begriffseingrenzung
• Fatale Gleichsetzung | Politische Funktion des Extremismusansatzes
• Zwei Seiten, zwei Medaillen | Standhaftigkeit gegen faschistische Gewalt und Brutalität
• Selbstvergewisserung durch Distanzierung | Über Bündnisarbeit und Akzeptanz verschiedener Aktionsansätze
• Monopol und Gewalt | Über den zwanghaften Charakter bestehender Verhältnisse
• »Sistema totalitario« | Wissenschaftliche Dünnhäutigkeit von Totalitarismusansätzen
• Ein Garten voller Böcke | Who is who beim Übergang vom konservativen Lager zur Neuen Rechten
• Das Fürchten gelehrt | Über konkrete Auswirkungen der Extremismusideologie
• Aysche und Klausi Randale | Wenn staatstragende Propaganda als Bildung daherkommt

Der Reader soll als Diskussionsgrundlage verstanden werden und wir würden uns freuen darauf aufbauend mit euch weiter zu diskutieren.

Eine Radiosendung vom capitalism history radio team zum Thema: