Archiv für November 2014

The Land Between 08.Dez Film und Vortrag/Diskussion

Im Film sowie in der anschließenden Diskussion mit einem Vertreter von „No Borders Morocco“ geht es um die gegenwärtige Situation Geflüchteter an der spanisch-marokkanischen Grenze. Filmbeschreibung siehe unten.

http://welcome.blogsport.de/

veranstaltet von Refugees Welcome bonn und der studentischen Kulturgruppe „Globalisierung und Migration“ mit Unterstützung der Antifa Bonn/ Rhein-Sieg (http://antifabonn.blogsport.de/)
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Filmbeschreibung:

The Land Between
Produced, Directed,Filmed & Edited by David Fedele
(ca. 78 Minuten)

The Land Between zeigt einen Einblick in das Leben der subsaharischen Afrikaner_Innen im Gebirge von Nord-Marokko.
Um ihren Traum von Europa zu verwirklichen, müssen sie eine militarisierte Barriere in der spanischen Enklave Melilla überwinden.

Der Film dokumentert das alltägliche Leben der Menschen, die ständig mit extremer Gewalt von spanischen und marokkanischen Authoritäten konfrontiert sind. Sie riskieren ihr Leben auf der Suche nach einem Besseren, dafür verlassen sie Ihr Land ihre Familien und ihre Freunde. Aktueller Anlass: Im Februar 2014 wurden 400 Migrant_Innen bei dem Versuch einer kollektiven Aktion auf das EU-Territorium zu gelangen mit einer mörderischen Menschenjagd durch die spanische und marokkanische Grenzpolizei verfolgt. 15 Menschen verloren an diesem Tag ihr Leben!

Diese Folgen der Militarisierung und Externalisierung an den EU-Außengrenzen wird durch alle EU-Mitgliedstaaten in Kauf genommenen.
Bewegungsfreiheit ueberall!

mehr Infos: http://thelandbetweenfilm.com/

Veranstaltungen Nov/Dez 2014

Antifa informiert

29.11.2014, 20:00
Infoveranstaltung zum Thema:
Wie umgehen mit rechten Provokationen in Kneipen?
Was kann gegen rechtsoffene Fans
und Nazis im BSC Stadion getan werden?

vor dem Konzert von Macky Messer
Im Bla, Bornheimer Str. 20-22,

Offene Antifakneipe:
6.12.2014, 19 Uhr

Mit Glühwein, warmen Speisen und Keksen
InnenMinisterKonferenz-Chill-Out.
Ab jetzt jeden ersten Samstag im Monat!
Im La Victoria, Bornheimer Str. 57

The Land between
Montag, 8. Dezember
um 19:00
Uni Bonn, Hauptgebäude,
anglistisches Seminar Hörsaal 17, Regina-Pacis-Weg 5

http://antifabonn.blogsport.de/2014/11/24/the-land-between-08-dez-film-und-vortrag-diskussion/

Mobilisierungsveranstaltung zu Remagen und Diskussion zu Fussball und Rassismus

20. November um 20 Uhr im Musik-Café Limes, Bonn

Remagen Banner
Am 22. November wollen zum mittlerweile sechsten Mal in Folge Neonazis aus ganz Deutschland in Remagen aufmarschieren. Das antifaschistische Bündnis „NS-Verherrlichung Stoppen!“ ruft am 22. November zu einer überregionalen, antifaschistischen Demonstration auf: Naziaufmärsche und NS-Verherrlichung stoppen! (mehr…)

Wir unterstützen: NSU-Watch NRW

Stellungnahme von NSU-Watch NRW

Noch im November 2014 soll in NRW ein vom Landtag eingesetzter „Parlamentarischer Untersuchungsausschuss“ (PUA) zum „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) mit seiner Arbeit beginnen. Ein längst überfälliger Schritt, den wir ausdrücklich begrüßen. Denn mindestens zwei Bombenanschläge in Köln und die Ermordung von Mehmet Kubaşık in Dortmund gehen auf das Konto des NSU. Ob es weitere Anschläge und Morde des NSU in NRW gab, ist unbekannt. Um die Arbeit des Untersuchungsausschusses zu begleiten, haben wir in Anlehnung an das bundesweite Projekt „NSU Watch“ das Projekt „NSU-Watch NRW“ gegründet.

Themenkomplexe des NSU-Ausschusses

Aus unserer Sicht muss sich der NSU-Untersuchungsausschuss mit folgenden zentralen Komplexen beschäftigen:

1. mit der Neonazi-Szene seit Beginn der 1990er Jahre und mit möglichen Unterstützer_innen des NSU in NRW;
2. mit der Aufarbeitung der Ermittlungsarbeit von Polizei und Staatsanwaltschaften bei den NSU-Taten, einschließlich der dabei gemachten Fehler, Unterlassungen, möglicherweise auch Fahrlässigkeiten und Unterstützungshandlungen, sowie der Auswirkungen eines vorhandenen institutionellen Rassismus’;
3. mit der Praxis der Geheimdienste, vor allem der des NRW-Verfassungsschutzes (NRW-VS), in Bezug auf die militante Neonazi-Szene in NRW;
4. mit der Aufarbeitung des Umgangs der verantwortlichen Behörden und Politiker_innen mit den Opfern politisch rechts motivierter Gewalt – nicht nur im Zusammenhang mit dem NSU.
Der Ausschuss muss dazu sowohl die politisch Verantwortlichen im Innen- und Justizressort befragen, als auch die Arbeit des Verfassungsschutzes beleuchten. Eine zentrale Rolle kommt dem NRW-Innenministerium zu, das sowohl die Polizei als auch den Verfassungsschutz führt und beaufsichtigt. An der Spitze des Ministeriums stand bis 2005 Minister Fritz Behrens (SPD) und von 2005 bis 2010 Minister Ingo Wolf (FDP). Ebenso muss die Arbeit der an den Ermittlungen zu den Bombenanschlägen in Köln und dem Mord an Mehmet Kubaşık in Dortmund beteiligten Polizei- und Justizbehörden untersucht werden.

Wer half dem NSU in NRW?
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Gibt es keinen rechten Terror nach dem NSU?

Mittwoch 5. Nov. 2014, 20 Uhr
Stefan Stulpe hat lediglich ein paar Bücher gelesen. Er hat nicht im Vorgarten von Beate Zschäpe gelegen und hat trotzen Erstaunliches zu berichten. Eine Informationsveranstaltung im Kult41, Hochstadenring 41,

Am 23. Februar 2012 hatte Angela Merkel in Berlin bei der zentralen Gedenkfeier für die Opfer der Mord- und Sprengstoffanschlagsserie des NSU erklärt: „Als Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland verspreche ich Ihnen: Wir tun alles, um die Morde aufzuklären…“

Dass es mit dem Aufklärungswillen staatlicher Stellen nicht weit her ist, beleuchtet dieser Vortrag. Nicht nur im NSU Prozess erscheinen Ermittlungsergebnisse staatlicher Stellen im Bereich des Neonazismus mehr als fragwürdig.

Veranstalterin: Antifa Bonn/Rhein-Sieg
Unterstützt von breakthesilence.blogsport.de