Archiv für Dezember 2015

Im Gedenken an Nihad Yusufoğlu!

Plakat
Noch freie Plätze im Bus aus Bonn nach Hachenburg!
Treffpunkt: Montag, 15 Uhr am Buchladen Le Sabot

Wir unterstützen die Gedenkdemo für den vor 25 Jahren von Nazis ermordeten Nihad Yusufoğlu „Erinnern heißt Kämpfen. Gegen die rechte Gewalt im Westerwald und überall!“ am 28.12.15 in Hachenburg im Westerwald.

Es wird einen Bus aus Köln und Bonn geben. Karten gibt es für 15 Euro im Buchladen Le Sabot oder bei der nächsten Veranstaltung „Der Rassismus in uns“. (mehr…)

Der Rassismus in uns

Vortrag und Diskussion mit Dr. Volker Böhnigk

Über die Grenzen des Selbst und die Begegnung mit dem Anderen.
Strukturen des Rassismus und Antisemitismus im Denken von Differenz und Identität.

Donnerstag 17.12.15 // 19:00 Uhr // Buchladen Le Sabot (mehr…)

Geschmacklosigkeit eines Neonazis

Der Mordanschlag des Bonner Neonazis Frank S. auf die jetzige Oberbürgermeisterin Henriette Reker (wir berichteten hier und hier) ist noch keine 6 Wochen her, da müssen wir das Thema erneut aufnehmen. Uns mailte ein Mitglied einer extrem rechten Burschenschaft an und schickte uns ein Foto. Darauf zu sehen, der ehemalige Bonner FAP-Führer und jetzige „Alte Herr“ der immer wieder mit Naziskandalen auffälligen „Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn“, Norber Weidner.
Account
Auf dem Foto posiert Weidner neben der Wachsfigur eines Massenmörders mit riesigem Messer in der rechten Hand. (mehr…)

Pogrome verhindern, bevor sie stattfinden

AufrufAntifaschistische Demonstration
Montag 07.12., 18 Uhr, Duisburg

Gemeinsamer Zugtreffpunkt aus Köln 16:30 Köln Hbf-Vorplatz
Zug Richtung Hamm (Westf.) um 16:49 Gleis 4

Kompletter Aufruf unter http://autonomepolitiknrw.blogsport.eu/

In ganz Deutschland finden seit Monaten verstärkt rassistische Mobilisierungen statt. Es kommt regelmäßig zu Demonstrationen und zu Angriffen auf Geflüchtete und deren Unterkünfte. Sowohl Neonazis, als auch andere Rassist*innen vernetzen sich, mobilisieren und greifen an. In verschiedenen Städten kam es schon zu pogromartigen Übergriffen. Der gesamte Diskurs über eine angebliche „Flüchtlingskrise“ in Deutschland ist rassistisch geprägt. Hochburg von rassistischer Mobilisierung in NRW
ist wieder mal Duisburg. Die Aufmärsche, die bis zum Sommer eher in der Bedeutungslosigkeit versunken waren, sind in den letzten Wochen auf bis zu 400 Rassist*innen angewachsen und damit zu einem wöchentlichen Sammelbecken für Neonazis- von „Die Rechte“ bis zur NPD, Hogesa-Hools und neue Rechte – aus ganz NRW geworden. Besonders Hooligans bestimmen das Bild der Demonstration.

Ein Ende der Mobilisierung scheint nicht in Sicht, vielmehr steigt die Zahl der Teilnehmer*innen von Woche zu Woche weiter an. Die Nazis werden bei diesem Event nicht, wie sonst oft üblich, mit polizeilichen
Durchsuchungen oder Absperrungen konfrontiert. Sie können sich frei im und um den Hauptbahnhof bewegen – Übergriffe auf Linke und Migrant*innen mit eingeschlossen.
Das gilt es entschlossen zu verhindern!!!