Die AfD als rechtspopulistische Partei und linke Gegenstrategien


Nach den Landtagswahlen am „Super Sonntag“ am 13. März verdichtet sich zur Gewissheit, was schon seit längerem erahnt wurde: Die Schweine von der AfD werden uns noch eine Weile erhalten bleiben. Die Frage, welche rechte Partei oder Bewegung das bisher ungehobene beträchtliche rassistische und autoritäre Potential der BRD aktivieren können würde, scheint beantwortet. Deutschland folgt damit einer gesamteuropäischen Welle, die überall auf dem Kontinent reaktionäre Bewegungen unterschiedlicher Prägung in teilweise zentrale gesellschaftliche Machtpositionen schwemmt.

Die Debatte der Mehrheitsgesellschaft ist im Zuge der Fluchtwellen von Armut und den Kriegen dieser Erde, die die andere Seite des Reichtums der Einwohner_innen der Festung Europa darstellen, extrem nach rechts gerückt. Der AfD kam dies entgegen- nachdem sie im vergangenen Jahr als rechte Partei verschrien war, deren politische Laufbahn beendet schien, ist ihr die deutsche Mitte nun gefolgt, ohne dass sie sich groß bewegen musste. Politiker_innen der großen Parteien konkurrieren darum, wer die AfD am wortreichsten verdammt- Sie konkurrieren aber auch darum, wer der AfD die meisten Inhalte kopiert, um das autoritäre Wähler_innenreservoir, welches sich die AfD erschlossen hat, nun ebenfalls anzuzapfen.

Daher laden wir für den 14. April um 20:00 Uhr in den Buchladen Le Sabot, Breite Str. 76 zum Vortrag, um die Inhalte der AfD zu analysieren und mit euch Interventionsmöglichkeiten zu diskutieren. Außerdem stellen wir unseren nächsten gemeinsamen Schritt in der NIKA-Kampagne vor: Die Mobilisierung zum AfD-Bundesparteitag am 30.4. in Stuttgart.
Die Tickets für den Bus aus Köln nach Stuttgart zu den Protesten gegen den Bundesprogrammparteitag der AfD am Morgen und der bundesweiten antirassistischen Demonstration am Nachmittag kosten 10 Euro pro Person und können nach dem Vortrag erworben werden.

Den nationalistischen Konsens brechen –
Am 30.4. gemeinsam von Köln nach Stuttgart!