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Solidarität mit dem Libertären Zentrum

Flyer LiZ SolidaritätKundgebung und Filmvorführung
Samstag, 04.02.2017
19 Uhr vor der Rathausgasse 6

Am 27.01.2017 räumte die Polizei nach achtmonatiger Besetzung das Libertäre Zentrum Bonn. Acht Monate, in denen Menschen viele Dinge schaffen konnten. Nicht nur wir als Antifa fanden mit unserer Antifa Info Kneipe den Raum, den wir dringend benötigten. Das LiZ stellte für viele Menschen den einzigen Raum dar, in dem ein anderes Leben jenseits von Verwertungslogik und gesellschaftlicher Gesamtscheiße erprobt werden konnte.

Dieses Erproben konnte durch viele kulturelle und politische Veranstaltungen – darunter Vorträge, Konzerte, Workshops – eine Zeit lang ermöglicht werden. Jedoch nicht ohne Schwierigkeiten, denn Hausmeister, Signa, Stadt und einige wenige Gewerbetreibende in der näheren Umgebung machten es sich zur Aufgab,e gegen diesen Freiraum zu kämpfen und schreckten auch nicht davor zurück, den rechtsfreien Raum zu betreten, z.B. indem sie Kabel durchschnitten, Menschen einschlossen und bedrohten. Damit setzten sie letztendlich nicht nur das Leben und die Freiheit der Besetzer*innen sondern auch das der geflüchteten Familien, die in einer Wohnung über dem Squat wohnen, aufs Spiel. Diese massive Repression sowie die Räumung durch die Kriminalpolizei sehen wir nicht nur als Angriff auf einen Freiraum sondern als Angriff auf alle emanzipatorischen Ideen und Wünsche der Menschen, die jeden Tag dafür kämpfen.

Wir solidarisieren uns mit den Besetzer*innen des LIZ Bonns und fordern egal ob in Bonn, Köln, Thessaloniki oder London….
DIE HÄUSER DENEN, DIE SIE NUTZEN!
Deshalb tragen wir unseren Protest am Samstag, den 04.02., auf die Straße und zeigen was wir von einer Politik des Leerstands und menschenfeindlicher Spekulation halten. Wir treffen uns am 19:00 Uhr vor der Rathausgasse 6, für warmes Essen ist gesorgt! Außerdem werden wir Filme zum Thema Hausbesetzung zeigen.
Alerta!

Proteste in Koblenz gegen ENF

Am Samstag, den 21.01.2017, kommt das „Europa der Nationen und der Freiheit“ nach Koblenz. Der sogenannte ENF ist die Fraktion der Ultrarechten im Europäischen Parlament. Die Creme de la Creme der rechtsradikalen Politszene wird sich dazu in Koblenz einfinden, um Allianzen zu schmieden: Marcus Pretzell, Frauke Petry, Marine Le Pen, Gert Wilders…

Am Freitag, den 20.01.2017 findet daher unter dem Motto „Rechtspopulisten wegbassen“ eine Nachttanzdemo durch Koblenz tragen. Treffpunkt ist gegen 19 Uhr am Hbf Koblenz. Kommt in bunt und mit viel Glamour und Glitzer, um den Menschenfeinden Lebensfreude entgegenzusetzen.
Am Tag selber mobilisiert das Bündnis „Koblenz bleibt bunt“ zu einer Demonstration um 11 Uhr am Koblenzer Hauptbahnhof.

Mehr zu den Protesten findet ihr bei der Antifa Koblenz und beim DGB Koblenz

Die Sprengstoffanschläge der 1990er Jahre in Köln Nippes: Verdrängt, vergessen, abgehakt?

NSU WatchVeranstaltung mit NSU-Watch

Sonntag 22. Januar 2017
KULT 41, Hochstadenring 41
14 Uhr veganer Brunch
15 Uhr Beginn

Anfang der 90er wurde im angespannten gesellschaftlichen Klima der pogromartigen Übergriffe von Rostock und den Mordbrennereien von Solingen das Asylrecht beschnitten.

Die Anschläge des NSU in der Mülheimer Keupstraße 2004 und der Probsteigasse in Köln 2001 werden mittlerweile prozessual, medial und im Landtagsuntersuchungsausschuss von NRW thematisiert. Die Brandanschläge von 1992/93 in Köln, bei denen u.a. ein türkischer Bürger ein Auge verlor, sind bis heute unaufgearbeitet, obwohl viel für einen Zusammenhang zum späteren NSU spricht.

Ein Referent von „NSU Watch“ (www.nsu-watch.info) der den Untersuchungsausschuss des Landtags in NRW kritisch begleitet sowie ein Journalist, der seit 2014 zu den Anschlägen recherchiert, werden das bisherige Wissen darüber abbilden und mögliche Verbindungen zwischen den Anschlägen darstellen. Die Veranstaltung soll dazu beitragen, Licht in die damaligen Vorgänge zu bringen. Sie soll das Gedächtnis an diese rassistischen Untaten wachhalten und nicht zuletzt angesichts des erneut angespannten Klimas die Gefahr durch rechte Biedermänner und Brandstifter hervorheben.

Grenzenlose Solidarität mit den Betroffenen von Terror und Angst

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Wie wir miteinander umgehen wollen

Der folgende Text ist ein generelles Positionspapier. Hintergrund ist die Erfahrung in der Zusammenarbeit mit anderen Gruppen. Unsere Gruppe sah sich in letzter Zeit immer wieder mit verschiedenen Konflikten und Vorfällen konfrontiert, in denen sich ähnliche Mechanismen zu wiederholen schienen. Wir haben uns deshalb dazu entschlossen, an einem allgemeinen Konzept zur Umgang damit zu arbeiten. Dieser Text soll die Grundlage für die kommende Arbeit darstellen und entspricht einer prinzipiellen Haltung. Wir würden uns wünschen, wenn sich auf dieser Grundlage ein Austausch mit anderen Gruppen oder Personen ergeben würde, da wir nicht der Meinung sind, dass es sich hierbei um eine unverrückbare Position handeln kann.

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