Archiv der Kategorie 'Aktion'

Demo gegen rechte Gewalt!

Anlässlich der Anschläge in Halle und Zülpich!

Freitag, 11. Oktober um 17:00 Uhr, Friedensplatz

Am Mittwoch beging ein Täter in Halle einen Anschlag auf eine Synagoge sowie einen Imbiss. Kurz danach ereignet sich ein Schuss auf eine Geflüchtetenunterkunft in Zülpich, 30 Kilometer außerhalb von Bonn.
Seit 1990 werden knapp zweihundert Todesopfer gezählt, die der Rechtsextremismus gefordert hat. In dieser ganzen Zeit wurde die Gefahr, die von Rassenhass und Antisemitismus ausgeht, kleingeredet und unterschätzt. Selbst als die Terrororganisation NSU ans Licht der Öffentlichkeit kam, hat dies nicht zu einem entschlossenen Vorgehen gegen Rechte Gewalt geführt.
Die Anschläge in Zülpich und Halle sind nicht die ersten und geschehen im Zeichen des Rechtsrucks in unserer Gesellschaft. Dagegen gilt es, zusammen auf die Straße zu gehen!

Wir fordern, dass Politik und Behörden diese und alle anderen rechtsextremen Gewalttaten und Terrorakte restlos aufklären! Weiterhin fordern wir Gerechtigkeit für die Opfer und Betroffenen dieser Verbrechen.
Daher findet am Freitag, den 11. Oktober um 17 Uhr am Friedensplatz eine Kundgebung mit Demonstration statt. Wir rufen Dich dazu auf Deine Solidarität und Mitgefühl mit uns auf die Straße zu tragen!

AUFGRUND DER DRINGLICHKEIT UND KURZFRISTIGEN PLANUNG BITTEN WIR UM SCHNELLE VERBREITUNG, AUCH AN EURE FREUND*INNEN UND FAMILIE!

Gegen den Angriff der Türkei auf Rojava

Kundgebung in Bonn:
Freitag, den 11. Oktober um 18 Uhr auf dem Friedensplatz.
Demonstration in Köln:
Samstag, 12. Oktober ab 14 Uhr an der Deutzer Werft.

Solifoto RojavaAm Mittwoch, 9.10., hat die Türkei angefangen, gemeinsam mit ihren verbündeten djihadistischen Milizen, Rojava / Nordsyrien anzugreifen. Damit wird ganz konkret das System der demokratischen Selbstverwaltung der Demokratischen Föderation Nord- und Ostsyrien angegriffen, das auf Gleichberechtigung aller dort lebenden Ethnien und Religionen, auf Geschlechtergerechtigkeit, ökologische Werte und Basisdemokratie beruht. Es ist dieses demokratische System, das nicht nur der türkischen Regierung, sondern auch den anderen Regierungen der Region ebenso wie den westlichen Regierungen, auch derjenigen der Bundesrepublik ein Dorn im Auge ist.
Seit Monaten kündigte der türkische Machthaber Erdogan an, Rojava anzugreifen; und seine NATO-Partner und die EU hätten viele Möglichkeiten gehabt, Druck auszuüben, damit das nicht geschieht. Stattdessen wurden weiterhin, immer wieder, Rüstungsgüter in die Türkei geliefert, die wirtschaftlichen Beziehungen gepflegt und geostrategische Interessen verfolgt. Ihren jetzigen Erklärungen gegen den Angriff können wir nicht trauen.

Die türkische Regierung plant die Zerschlagung und eine ethnische Säuberung Rojavas. Die kurdische Bevölkerung dort soll vertrieben und arabische Geflüchtete, die aus Syrien in die Türkei flohen, angesiedelt werden. Die Geflüchteten werden als Spielfiguren auf dem Schachbrett türkischer Machtinteresen missbraucht. Es ist an uns, hier in Europa dazu beizutragen, dass die Bevölkerung der angegriffenen Gebiete östlich des Euphrats nicht das gleiche Schicksal ereilt wie derjenigen Efrîns, das die Türkei im vergangnenen Jahr angriff und besetzte. Aus Efrîn sind bis zu zwei Millionen Menschen geflohen, und es finden dort immer noch täglich Kriegsverbrechen statt: Verfolgung, Entführungen, Folter, Vergewaltigungen und Mord.

Lasst uns dazu beitragen, das zu verhindern, indem wir gemeinsam mit den kurdischen Freund*innen auch hier auf die Straße gehen! Lasst uns dazu beitragen, dass die Protestdemos hier nicht als „Kurdendemos“ sondern als Demos gegen Krieg und Faschismus wahrgenommen werden!

Am Freitag, den 11. Oktober findet in Bonn um 18 Uhr auf dem Friedensplatz eine Kundgebung statt.
Samstag wird es in Köln eine Demo geben, ab 14 Uhr an der Deutzer Werft.

DAY ORANGE am 6. JULI in Bonn

DEMONSTRATION AM 6. JULI, 14 UHR
KONRAD-ADENAUER-PLATZ, BONN BEUEL

Durch die Abschottung der Europäischen Union ist das Mittelmeer zu einem Massengrab geworden. Zehntausende Menschen sind bei dem Versuch, in Europa Schutz vor Verfolgung, Krieg und Elend zu finden, ums Leben gekommen.

Das Sterben im Mittelmeer ist kein unvermeidliches Unglück, sondern das Resultat einer gezielten Politik des Wegsehens und der Abschreckung gegenüber schutzsuchenden Flüchtenden. Alle staatlichen Maßnahmen der Seenotrettung wurden eingestellt und zivilgesellschaftliche Seenotrettungsorganisation gezielt behindert und kriminalisiert.

In Anbetracht dieser Situation rufen wir am Samstag, 6. Juli, gemeinsam mit einem bunten Bündnis aus Seenotrettungsorganisationen, Parteien, Parteijugenden, Hochschulgruppen und anderen zivilgesellschaftlichen und politischen Gruppen anlässlich des Day Orange, des Tags der Seenotrettung, zur Demonstration gegen das Sterben im Mittelmeer auf.

Weitere Infos auch bei Seebrücke Lokalgruppe Bonn.

Spontandemo in Köln: Gegen Naziterror und Rechtsruck!

Spontandemo

Donnerstag, 20.06 // 18 Uhr // Rudolfplatz – Köln

Sagt Freund*innen bescheid: Facebook Veranstaltung

„Was muss noch passieren, bis ihr versteht, dass man mit Rechten nicht kuscheln darf? Erst letztes Wochenende forderte Ex-Bundespräsident Gauck mehr „Toleranz” gegenüber Rechten, der ehemalige VS-Chef Hans-Georg Maaßen machte Werbung für eine Koalition von AfD und CDU.

Was muss eigentlich passieren bis in den etablierten Parteien verstanden wird, dass jede „Toleranz” gegenüber Rechten den Weg bereitet für diesen Terror? Was muss passieren, bis die Verstrickungen von Geheimdiensten, Polizei und Naziterroristen aufgeklärt wird? Bis die Nazinetzwerke zerschlagen werden? Der NSU hat dazu nicht zu geführt. Und auch der Mord an Lübcke wird nicht dazu führen. Zu tief reichen die Verbindungen der Geheimdienste ins Nazimillieu, zu viel steht für die Herrschenden auf dem Spiel. 120 Jahre sollen die Akten zum NSU unter Verschluss bleiben.“

Hier gehts zum Aufruf zur Demo! und zur Facebook Veranstaltung. Sagt Freund*innen Bescheid!

1. Juni 2019 – Antifademo in Chemnitz

FotoIn der offiziellen Berichterstattung von etablierten Medien und der Polizei ist durchgängig von einer friedlichen Demo die Rede. Hier war gar nichts friedlich. Erstens fällt es uns schwer, das verhalten der Polizei, die schon von Beginn an ein aggressives Verhalten an den Tag legte, als friedlich zu bezeichnen. Zweitens ist es schlicht eine Beleidigung für alle, die sich organisiert gegen Rechte engagieren, unseren Protest beinahe zu verschweigen und das im sicheren Abstand stattfindende „Kinderfest“ als betont friedlichen Teil des Protestes hervorzuheben.
Aber fangen wir von vorne an…
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