Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Gründung der Antifaschistischen Organisation Bonn – AO [BN]

Am 1. Mai 2017 hat sich die AO [BN] gegründet – wir sind Teil davon.
Besucht uns in Zukunft also auch auf der Web-Seite der AO [BN].

Im Folgenden die Gründungserklärung der AO [BN]:
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Die Rolle der Frauen im NS-Faschismus

Die Antifa Info-Kneipe am Samstag, 3. November findet in Kooperation mit dem Rhizom e.V. in der zur Zwischennutzung angemieteten alten VHS (Kasernenstr. 50) statt – Beginn um 19 Uhr

Der Vortrag zeichnet die Entwicklung der Rolle der Frau im deutschen Faschismus unter besonderer Berücksichtigung einer sich immer effizienter gestaltenden Ökonomie des Elends.

Von der Rolle der Hüterin von Haus, Hof und Familie bis hin zur aktiven Beteiligung an deutschen Großmachtsbestrebungen und Massenmorden wird auch anhand historischer Beispiele gezeigt, wie diese Entwicklung ihren Lauf nahm und propagandistisch begleitet wurde. Der Vortrag soll die oftmals unbeachtete Rolle der Frau – insbesondere als aktive Teilhaberin und Profiteurin an deutschen Verbrechen, beleuchten.

Im Anschluss soll der Frage nachgegangen werden, welche Parallelen zur faschistischen Mobilisierung einer neuen Rechten dieser Zeit gezogen werden können und zur Diskussion übergeleitet werden.
Antifa Info Kneipe Bonn

Trauer und Solidarität

Im Hambacher Forst ist ein Journalist während den Räumungen von einer Hängebrücke in die Tiefe gestürzt und kurz danach gestorben. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen, Freund*innen und allen, die sich von seinem Tod betroffen fühlen. Dass im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen um eine kohlefreie Zukunft ein Mensch ums Leben gekommen ist, macht uns sehr betroffen. Unsere Solidarität gilt den Besetzer*innen und allen solidarischen Menschen im Hambacher Forst. Wir fordern, die Räumungen vollständig einzustellen und den Menschen im Wald nicht die bitter nötige Ruhe zu nehmen.

Gemeinsam gegen die „Vaterlandsverräter“: Türkische NationalistInnen von AKP bis MHP

Vortrag & Diskussion mit Ismail Küpeli, Politikwissenschaftler und Historiker über die Verbindungslinien und Widersrpüche des türkischen Nationalismus

Banner VeranstalltungSonntag, 21. Mai um 17:00 Uhr
Deutsch-Kurdisches Kulturhaus e.V
Bornheimerstr. 88, 53111 Bonn

Seit Gründung der Türkischen Republik konnten die Herrschenden darauf setzen mit der Hetze gegen vermeintliche „Vaterlandsverräter“ und „Separatisten“ den hegemonialen rechten Block in der türkischen Bevölkerung hinter sich zu sammeln. Dies ist eine Konstante der türkischen Geschichte und nicht etwas, worauf nur Erdogan und die AKP zurückgegriffen hätten. Aber auch die aktuellen Entwicklungen in der Türkei seit 2015 (Krieg gegen die kurdische Bevölkerung und die Etablierung des autokratischen Präsidialsystems) lassen sich ohne die Wirkmächtigkeit des türkischen Nationalismus nicht erklären.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Zwischen Parlamentarismus & Terrorismus – Die Rechte in Europa“ statt.

Organisiert von der Antifaschistischen Organisation Bonn – AO [BN] und der Kulturgruppe Erinnern und Gedenken

Unterstützt durch das Kulturreferat des AStA der Uni Bonn

„Helft den Gefangenen in Hitlers Kerkern“ – Die Rote Hilfe Deutschlands in der Illegalität ab 1933 – 10. Mai Buchladen Le Sabot

„Veranstaltung mit Silke Makowski
10. Mai Buchladen Le Sabot Breitestr 76 Bonn

Die Rote Hilfe Deutschlands war schon in der Weimarer Republik eine große linke Solidaritätsorganisation, die Ende 1932 fast eine Million Mitglieder umfasste. Nach dem Verbot im Frühjahr 1933 arbeiteten viele RHD-AktivistInnen in der Illegalität weiter.

Für die zahllosen KZ-Häftlinge und ihre Angehörigen wurden Spenden gesammelt, AntifaschistInnen mussten mit illegalen Quartieren versorgt oder heimlich über die Grenze ins Exil gebracht werden. Im benachbarten Ausland organisierten Büros der RHD Schlafplätze und materielle Hilfe für die EmigrantInnen und unterstützten die konspirativen Gruppen im Reichsgebiet mit Druckschriften und Geld. Die Widerstandsgruppen der Roten Hilfe erstellten Zeitungen und verteilten Flugblätter, die zum Protest gegen den NS-Terror aufriefen und die praktische Solidaritätsarbeit propagierten.

Mit dem Vortrag soll der heute fast vergessene Widerstand der Roten Hilfe gegen den NS-Terror in Erinnerung gerufen werden.
Veranstalter: Rote Hilfe e.V. – Bonner Ortsgruppe


„Helft den Gefangenen in Hitlers Kerkern“
Die Rote Hilfe Deutschlands in der Illegalität ab 1933
Veranstaltung mit Silke Makowski
10. Mai Buchladen Le Sabot Breitestr 76 Bonn