http://antifabonn.blogsport.de Sat, 13 May 2017 10:45:19 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Gemeinsam gegen die „Vaterlandsverräter“: Türkische NationalistInnen von AKP bis MHP http://antifabonn.blogsport.de/2017/05/13/gemeinsam-gegen-die-vaterlandsverraeter-tuerkische-nationalistinnen-von-akp-bis-mhp/ http://antifabonn.blogsport.de/2017/05/13/gemeinsam-gegen-die-vaterlandsverraeter-tuerkische-nationalistinnen-von-akp-bis-mhp/#comments Sat, 13 May 2017 10:41:11 +0000 Administrator Allgemein http://antifabonn.blogsport.de/2017/05/13/gemeinsam-gegen-die-vaterlandsverraeter-tuerkische-nationalistinnen-von-akp-bis-mhp/ Vortrag & Diskussion mit Ismail Küpeli, Politikwissenschaftler und Historiker über die Verbindungslinien und Widersrpüche des türkischen Nationalismus

Banner VeranstalltungSonntag, 21. Mai um 17:00 Uhr
Deutsch-Kurdisches Kulturhaus e.V
Bornheimerstr. 88, 53111 Bonn

Seit Gründung der Türkischen Republik konnten die Herrschenden darauf setzen mit der Hetze gegen vermeintliche „Vaterlandsverräter“ und „Separatisten“ den hegemonialen rechten Block in der türkischen Bevölkerung hinter sich zu sammeln. Dies ist eine Konstante der türkischen Geschichte und nicht etwas, worauf nur Erdogan und die AKP zurückgegriffen hätten. Aber auch die aktuellen Entwicklungen in der Türkei seit 2015 (Krieg gegen die kurdische Bevölkerung und die Etablierung des autokratischen Präsidialsystems) lassen sich ohne die Wirkmächtigkeit des türkischen Nationalismus nicht erklären.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Zwischen Parlamentarismus & Terrorismus – Die Rechte in Europa“ statt.

Organisiert von der Antifaschistischen Organisation Bonn – AO [BN] und der Kulturgruppe Erinnern und Gedenken

Unterstützt durch das Kulturreferat des AStA der Uni Bonn

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„Helft den Gefangenen in Hitlers Kerkern“ – Die Rote Hilfe Deutschlands in der Illegalität ab 1933 – 10. Mai Buchladen Le Sabot http://antifabonn.blogsport.de/2017/04/28/helft-den-gefangenen-in-hitlers-kerkern-die-rote-hilfe-deutschlands-in-der-illegalitaet-ab-1933-10-mai-buchladen-le-sabot/ http://antifabonn.blogsport.de/2017/04/28/helft-den-gefangenen-in-hitlers-kerkern-die-rote-hilfe-deutschlands-in-der-illegalitaet-ab-1933-10-mai-buchladen-le-sabot/#comments Fri, 28 Apr 2017 17:04:55 +0000 Administrator Allgemein http://antifabonn.blogsport.de/2017/04/28/helft-den-gefangenen-in-hitlers-kerkern-die-rote-hilfe-deutschlands-in-der-illegalitaet-ab-1933-10-mai-buchladen-le-sabot/ „Veranstaltung mit Silke Makowski
10. Mai Buchladen Le Sabot Breitestr 76 Bonn

Die Rote Hilfe Deutschlands war schon in der Weimarer Republik eine große linke Solidaritätsorganisation, die Ende 1932 fast eine Million Mitglieder umfasste. Nach dem Verbot im Frühjahr 1933 arbeiteten viele RHD-AktivistInnen in der Illegalität weiter.

Für die zahllosen KZ-Häftlinge und ihre Angehörigen wurden Spenden gesammelt, AntifaschistInnen mussten mit illegalen Quartieren versorgt oder heimlich über die Grenze ins Exil gebracht werden. Im benachbarten Ausland organisierten Büros der RHD Schlafplätze und materielle Hilfe für die EmigrantInnen und unterstützten die konspirativen Gruppen im Reichsgebiet mit Druckschriften und Geld. Die Widerstandsgruppen der Roten Hilfe erstellten Zeitungen und verteilten Flugblätter, die zum Protest gegen den NS-Terror aufriefen und die praktische Solidaritätsarbeit propagierten.

Mit dem Vortrag soll der heute fast vergessene Widerstand der Roten Hilfe gegen den NS-Terror in Erinnerung gerufen werden.
Veranstalter: Rote Hilfe e.V. – Bonner Ortsgruppe


„Helft den Gefangenen in Hitlers Kerkern“
Die Rote Hilfe Deutschlands in der Illegalität ab 1933
Veranstaltung mit Silke Makowski
10. Mai Buchladen Le Sabot Breitestr 76 Bonn

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NS-verherrlichende „Erlebnisfahrt“ in Rheinland und Eifel http://antifabonn.blogsport.de/2017/04/18/ns-verherrlichende-erlebnisfahrt-in-rheinland-und-eifel/ http://antifabonn.blogsport.de/2017/04/18/ns-verherrlichende-erlebnisfahrt-in-rheinland-und-eifel/#comments Tue, 18 Apr 2017 15:55:38 +0000 Administrator Allgemein http://antifabonn.blogsport.de/2017/04/18/ns-verherrlichende-erlebnisfahrt-in-rheinland-und-eifel/ Für dieses Wochenende, also vom 21. bis 23. April 2017, planen Neonazis eine „historische Exkursion“ in die Eifel und ins Rheinland. Auf dem Programm stehen für den Nationalsozialismus und die völkische Bewegung bedeutende Orte. Im Hintergrund der Reise agiert das Zeitungsprojekt „Ein Fähnlein“, das versucht, eine Brücke zwischen den „alten Kämpfern“ des Nationalsozialismus und heutigen Neonazis zu bauen. Ein entsprechender Personenkreis darf erwartet werden.

Die „Exkursion“ soll unter anderem zur ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang (heute Vogelsang IP und NS-Dokumentation Vogelsang), zur Nibelungenhalle in Königswinter und zu Stätten des NS-Bildhauers Arno Breker (entweder Düsseldorf-Lohausen oder Nörvenich, Kreis Düren).

Aber seht mehr dazu im heute erschienen Artikel von LOTTA-Autor*innen auf linksnet.de: Auf den Spuren von Führer, Volk und Vaterland
Die NS-verherrlichende „exklusive Ein Fähnlein-Erlebnisfahrt für Kameraden“ von Alexander Brekemann und Laura Kunzstein (18.04.2017)

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AIKB: Der Aufstieg der AfD als Konsequenz des Rechtsrucks http://antifabonn.blogsport.de/2017/03/17/aikb-der-aufstieg-der-afd-als-konsequenz-des-rechtsrucks/ http://antifabonn.blogsport.de/2017/03/17/aikb-der-aufstieg-der-afd-als-konsequenz-des-rechtsrucks/#comments Fri, 17 Mar 2017 18:45:33 +0000 Administrator Allgemein Veranstaltungen http://antifabonn.blogsport.de/2017/03/17/aikb-der-aufstieg-der-afd-als-konsequenz-des-rechtsrucks/ Die nächste Antifa Info Kneipe in Bonn wird sich inhaltlich mit der AfD und den Protesten gegen ihren Bundesparteitag in Köln am 22.04.2017 beschäftigen.

Eintritt frei, Essen gegen Spende & Getränke zu fairen Preisen – Im Anschluss gibt es Kneipenabend mit Cocktails.

Der Rechtsruck ist in vollem Gange: Er vollzieht sich in der Stärkung rechter Parteien wie der AfD im Inneren. Die Partei versucht sich mit aller Macht in der Normalität zu etablieren, wobei der Bundesparteitag in Köln am 22.04.17 einen Höhepunkt darstellen soll. Aber auch die mörderische Abschottung der nationalen und europäischen Grenzen nach außen ist ein Ausdruck des Rechtsrucks. Die etablierten Parteien von CDU bis Grüne versuchen sich vor allem im Vorgang der Landtagswahlen in NRW im Mai 2017 und den Bundestagswahlen 2017 als liberaler Gegenentwurf zum völkischen Grossangriff zu inszenieren, doch auch bei Ihnen heißt es: Erwünscht ist in Deutschland nur, wer dem Standortkollektiv nutzt.

Wir werden in unserem Vortrag den Aufstieg der AfD und den gesellschaftlichen Rechtsruck analysieren und die Grundlagen liefern, dazu lohnt sich ein Blick in den Begriff des „Autoritären Charachter“. Des Weiteren wird die Strategie der etablierten Parteien und verschiedener demokratischer Institutionen unter dem Stichhwort „Akzeptierende AfD-Arbeit“ kritisiert. Um das Bild abzurunden stellen wir eigene Ansätze zum wirkungsvollen Vorgehen gegen dei AfD vor, was zum Beispiel die massenhaften Blockaden und die Großdemonstration am 22.04.2017 als Teil der breiten Kampagne „Gegen den AfD-Bundesparteitag in Köln • Solidarität statt Hetze“ darstellen. Auch alle weiteren Infos zum Tag selber werden dargelegt.

Den Vortrag hält: JAB – Junge Antifa Bonn

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Gegen Querfront & Antisemitismus http://antifabonn.blogsport.de/2017/03/13/gegen-querfront-antisemitismus/ http://antifabonn.blogsport.de/2017/03/13/gegen-querfront-antisemitismus/#comments Mon, 13 Mar 2017 14:59:19 +0000 Administrator Allgemein http://antifabonn.blogsport.de/2017/03/13/gegen-querfront-antisemitismus/ Vorherige Woche Samstag fuhren wir gemeinsam nach Troisdorf, um den Landesparteitag der AfD nicht unkommentiert zu lassen. Dabei fielen uns einige Aufkleber auf, zu deren Inhalt wir uns hier kurz äußern wollen.

Gegen die AfD zu protestieren, bedeutet für uns nicht nur gegen sexistische, homophobe und rassistische Propaganda sowie einen autoritären Neoliberalisums Position zu beziehen, sondern auch, jeglichem Antisemitismus zu widersprechen. Die vordergründig vorgegebene Solidarität mit Israel seitens der AfD kann dabei über ihr geschlossen antisemitisches Weltbild nicht hinwegtäuschen.
Den Beweis dafür lieferte nicht zuletzt Björn Höcke mit seiner Rede vor JA-Mitgliedern in Dresden, welche die Shoa verharmloste und das Holocaust-Mahnmal in Berlin als „Denkmal der Schande“ verunglimpfte. [Link] Immer wieder fallen Parteimitglieder durch offen antisemitische und israelfeindliche Äußerungen auf.

Auch strukturell antisemitische Welterklärungsmuster stoßen in der AfD auf großes Gehör. Zum Beispiel, wenn darüber gerätselt wird, wie Flüchtlinge organisiert nach Deutschland geschafft werden um den „deutschen Volkskörper zu zersetzen“. Oder wenn man gemeinsam mit Antisemiten wie Jürgen Elsässer (Hrsg. des neurechten verschwörungstheoretischen Magazins „Compact“) nach den Schuldigen für das Unheil Deutschlands und der Welt sucht. Mehr dazu findet ihr hier: Link.

Als wäre das nicht genug der Traurigkeit, mussten wir auch an diesem Wochenende wieder einmal feststellen, dass struktureller Antisemitismus und Querfront-Tendenzen auch vor einer sich selbst als emanzipatorisch verstehenden radikalen Linken keinen Halt macht. Eine Erklärung dessen, was wir unter strukturellem Antisemitismus verstehen findet ihr hier: Link


Auf dem Weg zur Demonstration fanden wir einige Sticker der „Revolutionäre Linke“, einer Organisation innerhalb der der Linkspartei nahe stehenden Jugendorganisation „linksjugend [’solid]“. Sie wurden unseren Informationen zufolge von Aktivist*innen der [’solid]-Rhein-Sieg-Kreis verklebt und trugen die Aufschrift „Merkel muss weg! Petry auch!“ versehen mit dem Zusatz „Die da oben machen ja eh nur was sie wollen? Werde selbst aktiv!“.

Nicht nur, dass sich hier der von Pegida etablierten Parole „Merkel muss weg“ bedient wird, was mindestens hart am Querfront-Baum rüttelt und aus linker Perspektive selbstverständlich zu unterlassen sein sollte. Nein, hier wird auch eben jener erwähnte strukturelle Antisemitismus bedient, mit dem Unterschied, dass „die da oben“ hier nicht wie bei der AfD durch einen „großen Austausch“ den „Volkskörper“ zerstören, sondern rechte Stimmungen und neoliberale Verhältnisse im Land befeuern.

Dass Neoliberalismus eine Notwendigkeit kapitalistischer Verhältnisse darstellt und der anhaltende gesellschaftliche Rollback in Form von autoritären, sexistischen, rassistischen und anderen menschenverachtenden Äußerungen eine Antwort darstellt, die von Vertreter*innen aller Parteien beispielsweise durch rassistische Gesetze, und von normalen Bürger*innen wahlweise durch das Legen von Bränden oder das Zuschauen bei eben diesen, gleichzeitig formuliert wird, wird hierbei außer Acht gelassen. Stattdessen werden sich hier ein paar vermeintlich allein schuldige Gesichter gesucht, an denen der verschwörungstheoretische Wahn dann abgearbeitet werden kann.

Eine tatsächlich emanzipatorische Antwort auf diese längst nicht mehr tragbaren Zustände sieht anders aus: Sie beantwortet die Wechselwirkungen zwischen der Regierung, den kapitalistischen Zuständen und dem Konstrukt der Nation und des Volkes, von deren Überwindung wir heute so weit weg sind wie schon lange nicht mehr. Alle drei gilt es zu verstehen und anzugreifen. Die Schuldigen stattdessen alleine in Regierung oder Aufsichtsrat zu suchen, greift notwendig zu kurz und bedient lediglich auf populistische Weise ein undefiniertes Bauchgefühl – und ist damit von emanzipatorischer, reflektierter Kritik meilenweit entfernt.

#gegenjedenantisemitismus

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