http://antifabonn.blogsport.de Thu, 18 Apr 2019 07:45:54 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Für einen nazifreien 1. Mai in Duisburg! http://antifabonn.blogsport.de/2019/04/17/fuer-einen-nazifreien-1-mai-in-duisburg/ http://antifabonn.blogsport.de/2019/04/17/fuer-einen-nazifreien-1-mai-in-duisburg/#comments Wed, 17 Apr 2019 16:14:59 +0000 Administrator Allgemein http://antifabonn.blogsport.de/2019/04/17/fuer-einen-nazifreien-1-mai-in-duisburg/ Die neonazistische Kleinstpartei ‚Die Rechte‘ mobilisiert am 1. Mai 2019 zu einer Kundgebung in Duisburg. Ihr Ziel ist es, den im letzten Jahr gegründeten Kreisverband von ‚Die Rechte‘ in Duisburg stärken.

RiseUpSowohl das Duisburger Jugendbündnis RiseUp als auch Duisburg stellt sich quer rufen für den 1. Mai 2019 zur Blockade auf:
Nazis blockieren sich nicht allein!

Deswegen fahren wir am 1. Mai 2019 nach Duisburg und geben kurz vorher die Infos zur gemeinsamen Anreise aus Bonn nach Duisbug bekannt. Mehr Infos zu dem Tag gibt es u.a. hier.

‚Die Rechte‘ instrumentalisiert den 1. Mai, um den vor ihr vorgegaukelten sozialen Kampf in der Öffentlichkeit zu zeigen. Duisburg hat mit 11% die höchste Arbeitslosenquote im Ruhrgebiet nach Gelsenkirchen und ist in den Augen der Nazipartei ‚Die Rechte‘ ein potenziell wichtiger Brückenkopf im Ruhrgebiet. Der Strukturwandel und der Niedergang von Kohle- und Stahlindustrie wird von den Nazis thematisiert: Kapitalismuskritik ist natürlich eingeschränkt auf die angebliche Weltverschwörung des Judentums und die sogenannte Umvolkung Deutschlands.

Der harte Kern von ‚Die Rechte‘ umfasst in Duisburg etwa 15 Personen. die ihre Wurzeln im Umfeld der NPD und in freien Kameradschaften haben. Es gibt informelle Verbindungen zur Hooliganszene, Pegida NRW und den Identitären.

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Pogrome verhindern bevor sie geschehen – Kaltland nicht aufgeben http://antifabonn.blogsport.de/2019/04/16/pogrome-verhindern-bevor-sie-geschehen-kaltland-nicht-aufgeben/ http://antifabonn.blogsport.de/2019/04/16/pogrome-verhindern-bevor-sie-geschehen-kaltland-nicht-aufgeben/#comments Tue, 16 Apr 2019 17:07:19 +0000 Administrator Allgemein http://antifabonn.blogsport.de/2019/04/16/pogrome-verhindern-bevor-sie-geschehen-kaltland-nicht-aufgeben/ Auf nach Chemnitz am 1. Juni 2019
Ende August 2018 wüteten eine Woche lang Rechte offen auf den Straße in Chemnitz. Die Hetzjagden von Chemnitz beschäftigten über Wochen die deutsche und internationale Politik und Öffentlichkeit. Rassistische Hetzjagden wie im August 2018 sind keine Einzelfälle. In Deutschland vergeht kein Tag ohne Angriffe auf Menschen, die laut Neonazis, AfDlern und Wutbürgern hier kein Existenzrecht habe.

SolifotoWo Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen vorherrscht und Vorurteile das Meinungsbild bestimmen, wird antifaschistischer Widerstand zur Pflicht. Kaltland wird nicht aufgegeben. Es gibt tausend gute Gründe, an Brennpunkten rechter Mobilisierung zu protestieren: Pogrome verhindern bevor sie geschehen und praktische Solidarität mit Betroffenen rechter Gewalt.

Fahrt mit uns zusammen am 1. Juni 19 nach Chemnitz, um gegen den bundesweiten Naziaufmarsch „Tag der deutschen Zukunft“ zu protestieren. Wir organisieren eine Busanreise dorthin. Tickets gibt es bei Veranstaltungen der Antifaschistischen Organisation Bonn (AOBN) und im Buchladen Le Sabot.

Weitere Infos gibt es bei unserer
Mobi-Veranstaltung am 16. Mai um 19 Uhr in der Alten VHS, Kasernenstr. 50, Bonn.

Einen ausführlicheren Aufruf gibt es bei der Antifa Bonn/Rhein-Sieg.

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Chemnitz braucht uns – Kaltland nicht aufgeben http://antifabonn.blogsport.de/2019/04/03/chemnitz-braucht-uns-kaltland-nicht-aufgeben/ http://antifabonn.blogsport.de/2019/04/03/chemnitz-braucht-uns-kaltland-nicht-aufgeben/#comments Wed, 03 Apr 2019 08:50:31 +0000 Administrator Allgemein http://antifabonn.blogsport.de/2019/04/03/chemnitz-braucht-uns-kaltland-nicht-aufgeben/ Am 1. Juni 2019 wollen Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet zum „Tag der deutschen Zukunft“ in Chemnitz aufmarschieren. Lassen wir die Chemnitzer*innen nicht allen und kämpfen wir zusammen für eine befreite Gesellschaft und gegen Diskriminierung jeglicher Form. Fahrt mit uns am 1. Juni nach Chemnitz – Antifa heisst Busfahren! Konkrete Infos und Karten für den Bus bekommt Ihr bei unseren Veranstaltung (z.B. nächste Antifa Info Kneipe am 6. April in der Alten VHS) und im Buchladen Le Sabot.

Ende August 2018 wüteten in Chemnitz eine Woche lang Rechtsextreme offen auf den Straßen. Die pogromartigen Krawalle, auch als die Hetzjagten von Chemnitz bekannt, ausgelöst durch den Totschlag an Daniel H., beschäftigten Wochen die deutsche und internationale Politik und Öffentlichkeit. Sachsen und „die Stadt Chemnitz wirkte“ dagegen „wie gelähmt“ (siehe hier).

Auf der sog. Gedenkdemonstration eine Woche nach dem Tod von Daniel H. marschierten bis zu 8.000 Neonazis und sog. Wutbürger*innen (Rassisten*inne) mit AfD-Abgeordneten auf. Horst Seehofer teilte der Öffentlichkeit mit: “Ich wäre, wenn ich nicht Minister wäre, als Staatsbürger auch auf die Straße gegangen” (siehe Reuters). Eine solche Aussage kann als Legitimation für die angesehen werden, die in den Tagen davor Jagt machten auf Geflüchtete, vermeintliche Ausländer*innen und Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen. Besonders prekär an Seehofers Legitimation ist, dass sie vom Innenminister d.h. der derzeitigen Regierung erteilt wurde – die glücklicherweise nicht alle mit tragen wollten. Auch zeigt Seehofers Reaktion auf rassistische und autoritäre Straßengewalt: die politische Gewalt und Verfolgung gegen und von Geflüchteten und Adersdenkenden war und bleibt Teil der Staatsräson. Zu dieser gehört auch die Verharmlosung von rassistischer und neonazistischer Gewalt. So spielte der Chef des Inlandsgeheimdienst (Verfassungsschutz) a.D. Maaßen die Ereignisse herunter, was ihm berechtigter Weise den Job kostete.

Die rassistische Hetzjagten im August 2018 sind bei weitem kein Einzelfall. Sowohl in Chemnitz, in Sachsen als auch in der gesamten undesrepublik vergeht kein Tag ohne Angriffe auf Menschen und Gruppen von Menschen, die in der Meinung von Neonazis, AfDĺern und sonstigen Wut/Angstbürgern überhaupt nicht existieren dürften. Gerade Sachsen ist dafür bekannt und gebrandmarkt – nicht ohne Grund, wie die Gruppe Critique´n´act in ihrem Aufruf „Kaltland nicht aufgeben“ anmerkt (Aufruf hier).

Doch wie Critique´n´act auch richtig feststellt, können Menschen in Sachsen auch anders. Am 02.03.19 fand in Chemnitz die Demonstration „Orange is our new Block – Für einen gesellschaftlichen Antifaschismus“ statt. Die Demo sollte nicht nur auf faschistische Netzwerke aufmerksam machen, sie war auch als Ausdruck einer gelebten Solidarität mit Geflüchteten gedacht. Die Forderung der Demo: Chemnitz soll ein sicherer Hafen in einer sozialen Gesellschaft für Geflüchtete werden. Es gibt mehrere Gründe für uns, immer wieder nach Chemnitz oder andere Brennpunkte rechter Mobilisierung zu fahren: Zunächst einmal, immer dann wenn in Orten wie Chemnitz sich pogromartige Szenarien zusammenbrauen und wir praktische Solidarität mit Betroffenen rassistischer Gewalt zeigen. Außerdem, orientiert am Aufruf von Critique´n´act, um Kontakte mit Gruppen aus Ostdeutschland zu knüpfen und über emanzipatorische Aktionen in Sachsen zu berichten. Besonders wichtig ist unsere Unterstützung am 01.06.19, wenn der bundesweite Naziaufmarsch „Tag der deutschen Zukunft“ dort stattfinden soll und wir mit einer Busanreise zu den Gegenprotesten fahren wollen.

Detaillierter Bericht über die rassistische Mobilisierung nach Chemnitz und die Beteiligten Akteure findet Ihr im Antifaschistischen Infoblatt (Rassistische Mobilisierungen in Chemnitz – eine Einordnung)

Eine konkrete und praktische Form der Unterstützung antifaschistischer Menschen in Chemnitz ist, wenn am 01.06.19 Neonazis aus dem ganzen Bundesgebiet in Chemnitz auflaufen, nicht in westdeutschen Szeneblasen sitzen zu bleiben; praktisch auch zu schweigen, sondern da zu sein, wo die Nazis sind und bei unseren Genoss*innen zu sein. Die Grenze zwischen ost- und westdeutscher Linken aufzubrechen. Selbst wenn wir den Naziaufmarsch am 1. Juni in Chemnitz nicht wie geplant verhindern können sollten, können wir doch mit einer großen kraftvollen Demo die Öffentlichkeit auf die Zustände in Chemnitz aufmerksam machen. Die Aufmerksamkeit sollte so groß sein, dass in Sachsen niemand mehr dazu schweigen kann.
Deshalb fahrt mit uns am 01.06.19 nach Chemnitz.

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Die extreme Rechte im Kampfsport http://antifabonn.blogsport.de/2019/04/03/die-extreme-rechte-im-kampfsport/ http://antifabonn.blogsport.de/2019/04/03/die-extreme-rechte-im-kampfsport/#comments Wed, 03 Apr 2019 08:25:30 +0000 Administrator Allgemein http://antifabonn.blogsport.de/2019/04/03/die-extreme-rechte-im-kampfsport/

In unserer nächsten Antifa Info-Kneipe Bonn am Samstag, den 6. April ab 19 Uhr in der Alten VHS laden wir ein zu Vortrag und Diskussion zum Thema

Die extreme Rechte im Kampfsport – Netzwerke, Events und Akteure

Das Thema Kampfsport erlebt in den letzten Jahren eine zunehmende Bedeutung innerhalb der neonazistischen Szene. Dies heißt nicht nur, dass in den eigenen Reihen verschiedene Kampfsportdisziplinen trainiert werden, sondern auch, dass sich europaweit extrem rechte Kampfsportveranstaltungen etabliert haben, bei denen Neonazis aus den diversen Ländern zusammenkommen, „um sich mit ihren weißen Brüdern zu messen“. Darüber hinaus ist ein neonazistischer Kampfsport-Lifestyle entstanden, der von mehreren extrem rechten Marken bedient wird und die Kasse klingeln lässt.

Die zunehmend professionalisiert und modern auftretende extrem rechte Kampfsport-Szene inszeniert sich als Elite und knüpft mit ihren Gesundheits- und Körperbildern an Vorstellungen des historischen Nationalsozialismus an. Dabei geht es um weit mehr als um Sport, denn letztendlich steht im neonazistischen Verständnis von „Kampf“ immer die Existenz der eigenen „Nation“ und des eigenen „Volkes“ im Vordergrund.

In dem Vortrag des „Antirassistischen Bildungsforums Rheinland“ wird die Entwicklung der neonazistischen Kampfsportszene nachgezeichnet. Wir wollen aber auch zeigen, dass Kampfsport solidarisch und antifaschistisch sein kann und genießen den Abend mit Videos, Musik und Kaltgetränken.

Samstag 6. April ab 19:00 Uhr
Alte VHS, Kasernenstr. 50, Bonn

Die Veranstaltung findet im Veranstaltungsraum 1 im EG statt.

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Antifa-Demo 9. Februar in Düsseldorf http://antifabonn.blogsport.de/2019/02/05/antifa-demo-9-februar-in-duesseldorf/ http://antifabonn.blogsport.de/2019/02/05/antifa-demo-9-februar-in-duesseldorf/#comments Tue, 05 Feb 2019 08:37:37 +0000 Administrator Allgemein http://antifabonn.blogsport.de/2019/02/05/antifa-demo-9-februar-in-duesseldorf/ Banner Wir fahren gemeinsam nach Düsseldorf!

Ein breites Bündnis mobilisiert am Samstag, 9. Februar um 13 Uhr in Düsseldorf-Eller zur antifaschistischen Demonstration gegen Rechte Schläger … überall.

Unser Treffpunkt ist 10:45 Uhr auf Gleis 2, Bonn Hbf.

Rechten Schlägern und rassistischer Hetze die Stirn bieten – Antifa in die Offensive! Lasst uns 2019 mit einer klaren Ansage starten: Wir überlassen rechten Schlägertrupps, rassistischen „Patrioten“ und Neonazis keinen einzigen Stadtteil, keine einzige Straße und keinen einzigen Raum!

Den Aufruf antifaschistischer Gruppen aus Düsseldorf zur Demonstration am 9. Februar 2019, 13 Uhr, in Düsseldorf-Eller findet ihr hier, den Bündnisaufruf könnt ihr hier lesen.

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